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Die neue EU Datenschutzgrundverordnung

Ab dem 25.05.2018 gilt europaweit die neue EU Datenschutzgrundverordnung, kurz auch EU-DSGVO genannt. Diese Änderungen sind für alle Webseitenbetreiber gleichbedeutend. Anders als die meisten gesetzlichen Bestimmungen gelten diese nicht ausschließlich für Unternehmen, die ihr Einkommen hauptsächlich über ihre Webpräsenz generieren. Auch mittelständische Unternehmen, Blogger und private Webseitenbetreiber müssen sich bald mit der neuen Verordnung auseinandersetzen und umsetzen.

Neue Strafmaßnahmen

Besonders hervorheben muss man wohl die neuen Bußgelder, die bei Verstoß der Datenschutzgrundverordnung anfallen. Dabei kann es durchaus der Fall sein, dass die Höhe bis zu 20 Millionen Euro beträgt oder, 4% des letzten, internationalen Vorjahresumsatzes. Um es kurz zu fassen, ein Verstoß und die darauffolgende Abmahnung wird für die meisten Betreiber die Insolvenz bedeuten. Diese Bußgelder der Datenschutzgrundverordnung zwingend damit jeden Betreiber sich mit der EU-DSGVO zu beschäftigen.

Der Zweck der EU-DSGVO

Grundsätzlich ist der Zweck der neuen EU Datenschutzgrundverordnung einen sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten zu gewährleisten. Bereits jetzt sind über 90% aller Webseitenbetreiber mit der aktuellen Verordnung inkonsequent umgegangen und führten diese nicht vollständig durch. Dadurch sind sie zwangsweise abmahngefährdet.

Wichtig ist also, dass besonders personenbezogene Daten natürlicher Personen, wie es in der Datenschutzgrundverordnung heißt, sicher transportiert und gelagert werden müssen. Durch diese Maßnahmen sollen die Grundrechte und -freiheiten natürlicher Personen geschützt werden.

Daher müssen besonders Inhaber von eCommerce-Systemen und einfachen Webshops aufpassen. Auch Communitys, Foren und andere Websites mit Nutzerverwaltung müssen angepasst werden.

Checkliste

Hier finden Sie einen groben Überblick über die sehr ausführliche Datenschutzgrundverordnung. Diese ist natürlich nicht vollständig und wir möchten Sie hiermit unterstützen. Sie können sich auf diese Checkliste aufgrund fehlender Vollständigkeit nicht berufen. Wenn Sie Hilfe benötigen, unterstützen wir Sie gerne in einem ersten Beratungsgespräch.

  • Verfügbarkeit der Daten – Jede natürliche Person hat das Recht zu erfahren welche Daten zu dieser das Unternehmen gesammelt und verarbeitet hat.
  • Nachweisbarkeit – Jedes Unternehmen muss künftig klar nachweisen können wie diese personenbezogenen Daten verarbeitet wurden.
  • Einwilligung – Jedes Unternehmen muss eine Einwilligung der Person nachweisen können, derer Daten sie gesammelt haben.
  • Daten korrigieren – Jede natürliche Person hat das Anrecht, dass die personenbezogenen Daten korrigiert werden können.
  • Transfer – Die personenbezogenen Daten gehören stets der natürlichen Person, weshalb sie jederzeit verlangen kann, dass diese an Dritte übergeben werden.
  • Übersicht – Die Unternehmen müssen natürlichen Personen klar formuliert darlegen, wie deren Daten genutzt und verarbeitet werden.
  • Löschung – Natürlich hat jede natürliche Person letztlich auch das Anrecht darauf, dass die personenbezogenen Daten gelöscht werden.

Technische Umsetzung

Für verschiedene Systeme gibt es verschiedene Ansätze diese Anforderungen umzusetzen. In den meisten Fällen helfen hier bereits Plugins und ein Rechtsbeistand, der mit geschultem Blick prüft, ob die Datenschutzgrundverordnung eingehalten werden. Häufig allerdings, wird es zu Komplikationen kommen, da die meisten Systeme aus den USA stammen und somit nicht von Haus aus alle notwendigen Funktionen anbieten.

Um diese nachzurüsten bieten wir unsere Hilfe an. Rufen Sie uns noch heute an um die notwendigen Maßnahmen fristgerecht umzusetzen!